Unabhängige Arbeiter - Partei e.V.

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Wir über uns ...

Die
Unabhängige Arbeiter – Partei e.V. (UAP)
wurde am 21. Januar 1962 durch Erhard Kliese und Horst Bosbach in Essen gegründet.

Die Hintergründe hängen eng mit der gesamten deutschen Geschichte der Arbeiterbewegung und der SPD zusammen.


Horst Bosbach, Gründungsmitglied

Als die SPD im Jahre 1959 mit ihrem Godesberger Programm auf den Dampfer der CDU stieg, hatte die Arbeiterschaft keine ausreichende Interessenvertretung mehr und so ergab sich aus dieser Zwangsläufigkeit die Neugründung einer  Arbeiterpartei, die sich speziell für den Arbeiter, Angestellten, Mittelstand und Bauern einsetzte.
Wir von der UAP haben in den langen Jahren bis heute große Schwierigkeiten überstehen müssen. Wahlkämpfe wurden behindert, dreimal wurde die UAP abgelehnt und dreimal setzten wir im Einspruchsverfahren die Wiederzulassung der UAP durch. Das vierte mal durch das Urteil vom Bundesverfassungsgericht am 21. Oktober 1993 in Karlsruhe. Aktz. BvC 7/91–12/91. Der UAP hatte man aber kostbare Zeit für die Wahlvorbereitung geklaut.
Wie konnte die UAP bis heute überstehen und nicht wie viele größere Parteien, die mehr Stärke und Geld hatten als die UAP, untergegangen ist, sind es in erster Linie drei Ursachen, warum die UAP alle Krisen überstanden hat.
Einmal der Beschluss vom 3. Bundesparteitag in Köln 1966, nämlich dass Mitglieder, die aus der UAP ausgetreten sind nie wieder in die Partei aufgenommen werden können, ausgenommen sind Mitglieder die ausgeschlossen wurden.
Zum anderen, das grausamste Wahlsystem der Welt, keine Wahl ohne Gegenkandidat! Für die Wahl des Zentralbüros der UAP können sage und schreibe 16 Kandidaten aufgestellt werden, und jeder hat somit eine gleich große Chance zum 1. Parteivorsitzenden gewählt zu werden.

Das derzeitige Zentralbüro (v.l.n.r.):

Wilfried Arendt, Horst Bosbach,
Ulrich Villmow, Rainer Weber,
Sigrid Villmow, Franz Muhri

 

Was ist das Besondere an der UAP?
Nicht nur, dass sie ein besonderes Programm hat, sondern auch die Tatsache, dass für die UAP-Mitglieder selbst eine Unterstützungskasse geschaffen worden ist, wo 10% vom Anteil des Beitrages fürs Zentralbüro an die Unterstützungskasse abgeführt wird. Damit man dort keine Unterschlagungen durchführen kann, ganz gleich wer mal die Kasse verwaltet, wird vom Zentralbüro für die Dauer von fünf Jahren ein Verwaltungsrat eingesetzt. Dieser Verwaltungsrat setzt einen Vorstand ein, damit das Geld sinnvoll und korrekt verwaltet wird und es nicht möglich ist, Unregelmäßigkeiten zu begehen.
Der zweite Faktor ist, dass die UAP in ihren Aussagen sich den vielen Jahren nicht einmal revidieren musste, im Vergleich mit anderen Parteien, die auf fast jeden Bundesparteitag neue Programme beschließen und neue Versprechungen loslassen. Die UAP hat mit ganz kleinen Änderungen das Programm von 1962 bis zum 15. UAP-Bundesparteitag geschlossen durchführen können.
Ferner gibt es in der UAP eine Traditionsgemeinschaft. Es werden nur UAP-Mitglieder aufgenommen, die sich stets korrekt verhalten haben und mindestens zwei Jahre der UAP angehören.

Diese eben aufgeführten Punkte zeigen, warum die UAP eine solche Festigkeit und Stabilität besitzt, wie sonst keine andere Partei. Wir wollen hoffen, dass die wichtige Aufgabe, die vor uns liegt, nämlich eine neue gerechte Sozialordnung und eine Stabilität der Währung mit Absicherung der kleinen Betriebe, Arbeiter, Angestellten und Bauern uns eines Tages so oder so zum Erfolg führen wird, denn es gibt in der Gesellschaft der programmierten Konflikte keinen anderen Ausweg als die Ziele der Unabhängige Arbeiter – Partei e.V. UAP!!

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