Unabhängige Arbeiter - Partei e.V.

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Ziele der UAP (Maximalprogramm)
  1. Eine neue VERWALTUNGSFORM in der Wirtschaft!
  2. Vergesellschaftung aller staatlichen und privaten Großunternehmen!
  3. Die Verwaltung der Betriebe in die Hände der Belegschaftsmitglieder!
  4. Gleichmäßige Aufteilung der Dividenden!
  5. Eine gewerkschaftliche Kontrolle!
  6. Vereinfachung des Zwischenhandels!
  7. Einführung einer INDEXWÄHRUNG! durch ein
  8. Bankinstitut ohne Zinsgewinn!
  9. Schaffung einer Zentralen –Versicherungsausgleichsbank!
  10. Für alle vergesellschafteten Großbetriebe und kleinen Privatunternehmer!

Anhang:
Zu 2, 9 u. 10 Mittelständische und Kleinbetriebe bleiben im Privatbesitz, müssen aber
ebenfalls der Versicherungsausgleichsbank angeschlossen werden, um an der gleichmäßigen Verteilung der Dividende für ihre Belegschaftsmitglieder beteiligt zu sein.

Zu 3 Die Verwaltung der Großbetriebe durch die Belegschaftsmitglieder soll in etwa nach dem Prinzip der heutigen Aktiengesellschaften erfolgen. Die Arbeiter und Angestellten wählen sich einen Arbeiteraufsichtsrat. Dieser Arbeiteraufsichtsrat setzt entweder die Vorstandsmitglieder selbst ein, oder schlägt sie nur als Kandidaten vor und lässt sie dann von den Belegschaftsmitgliedern wählen. Das bessere Verfahren soll durchgeführt werden.

Zu 9 Durch die Versicherungsausgleichsbank sind die Arbeiter nur an Gewinne (in schlechten Zeiten wären sie niedrig) aber nicht an Verlusten beteiligt. Arbeitseifer bliebe durch die gestaffelten Löhne erhalten.
Die mittelständischen Unternehmen hätten ebenfalls durch die obige Bank den stärksten Rückhalt. Der „Deutsche Sozialismus“ wäre ein kraftvolles Bündnis zwischen der Arbeiterschaft und dem Kleinbürgertum.

Beschlossen auf dem 1. Gründungsparteitag am 21. Januar 1962 in Essen.
Für das Zentralbüro W. Hülsmann M. Bergfeld


AKTIONSPROGRAMM der Unabhängigen Arbeiter-Partei e.V.

Die Unabhängige Arbeiter-Partei erstrebt die Zusammenfassung aller Schaffenden Deutschlands und die parlamentarische Durchsetzung ihres Willens im politischen Leben Deutschlands.
Die Politik der UAP sieht ihr Ziel in der inneren und äußeren Erneuerung Deutschlands, als der Vorraussetzung für den Aufbau der „Europäischen Föderation!“
Als Meilenstein zu diesem Ziel verkündet sie das nachstehende Aktionsprogramm

1.
Komplettierung der Wiedervereinigung des deutschen Volkes auf der Grundlage der souveränen Neutralität Deutschlands.

2.
Aufbau einer Nationalarmee auf der Grundlage der allgemeinen Wehrpflicht. Garantie der bewaffneten Neutralität nach außen und Sicherheit nach innen. Die Bundeswehr darf nur im Verteidigungsfall eingesetzt werden.

3.
Abbau der Bürokratie und damit der übergroßen Macht des Staates. Errichtung von Wirtschaftsparlamenten auf allen förderativen Ebenen, in Bund, Ländern und Gemeinden.

4.
Reform des gesamten Finanz- und Steuerwesens und dadurch Rettung des Bauerntums und des Mittelstandes.

5.
Aufbau einer wahren Volkswirtschaft durch Anteil aller Schaffenden an Besitz, Leitung und Gewinn der von ihnen mitgeschaffenen und miterhaltenen deutschen Wirtschaft.
Mindesturlaub von 6 Wochen für alle Schaffenden.
Die „10 Ziele der UAP“ sind als Fernziel Bestandteil von Punkt 5 in diesem Aktionsprogramm.

6.
Ausdehnung der Pensionsberechtigung der Beamten auf alle Deutschen! Sicherung des Lebensunterhalts für alle Frühinvaliden.

7.
Völlige Glaubens- und Gewissensfreiheit! (Insbesondere Gleichstellung von Simultan- und Konfessionsschulen)

Beschlossen auf dem 2. Parteitag Essen, den 18. Februar 1962.

Für die Richtigkeit:
Erhard Kliese (Tagungsleiter); Wolfgang Hülsmann (Protokollführer)

Geändert auf dem 15. UAP-Bundesparteitag in Bochum am 28. Oktober 1990.
Geändert auf dem 21. UAP-Bundesparteitag in Hattingen am 03. November 2002

Für die Richtigkeit:
Tagungsleitung: Ulrich Villmow, Franz Muhri, Wilfried Arendt Protokollführerin: Sigrid Villmow

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