Ziele der UAP
(Maximalprogramm)
- Eine neue VERWALTUNGSFORM in der
Wirtschaft!
- Vergesellschaftung aller staatlichen
und privaten Großunternehmen!
- Die Verwaltung der Betriebe in die
Hände der Belegschaftsmitglieder!
- Gleichmäßige Aufteilung der
Dividenden!
- Eine gewerkschaftliche Kontrolle!
- Vereinfachung des Zwischenhandels!
- Schaffung einer Zentralen - Versicherungsbank!
- Für alle vergeselschafteten Großbetriebe und kleinen Privatunternehmen!
Anhang:
Zu 1: Abgeordnete dürfen während der Parlamentszeit in keinerlei
Aufsichtsräten mitwirken.
Zu 2: Mittelständische und Kleinbetriebe bleiben im
Privatbesitz, müssen aber ebenfalls der Versicherungsausgleichsbank
angeschlossen werden, um an der gleichmäßigen Verteilung der Dividende
für ihre Belegschaftsmitglieder beteiligt zu sein.
Zu 3: Die Verwaltung der Großbetriebe
durch die Belegschaftsmitglieder soll in etwa nach dem Prinzip der
heutigen Aktiengesellschaften erfolgen. Die Arbeiter und Angestellten
wählen sich einen Arbeiteraufsichtsrat. Dieser Arbeiteraufsichtsrat
setzt entweder die Vorstandsmitglieder selbst ein, oder schlägt sie
nur als Kandidaten vor und lässt sie dann von den
Belegschaftsmitgliedern wählen. Das bessere Verfahren soll
durchgeführt werden.
Zu 5: Gewerkschaftsfunktionäre dürfen
keine Unternehmer sein.
Zu 7: Durch die Versicherungsausgleichsbank
sind die Arbeiter nur an Gewinne (in schlechten Zeiten wärn sie niedrig)
aber nicht an Verlusten betiligt. Arbeitseifer bleibe durch die gestaffelten
Löhne erhalten.
Die mittelständischen Unternehmen hätten ebenfalls durch die
obige Bank den stärksten Rückhalt. Der „Deutsche Sozialismus“ wäre ein kraftvolles
Bündnis zwischen der Arbeiterschaft und dem Kleinbürgertum.
Geändert auf dem 25. ordentichen UAP - Bundesparteitag
am 31.Oktober 2010 in Bochum
Die Tagungsleiter: Ulrich Villmow, Franz Muhri & Werner Walkenhorst
AKTIONSPROGRAMM der Unabhängigen
Arbeiter-Partei e.V.
Die Unabhängige Arbeiter-Partei
erstrebt die Zusammenfassung aller Schaffenden Deutschlands und die
parlamentarische Durchsetzung ihres Willens im politischen Leben
Deutschlands.
Die Politik der UAP sieht ihr Ziel in der inneren und äußeren
Erneuerung Deutschlands, als der Vorraussetzung für den Aufbau der
„Europäischen Föderation!“
Als Meilenstein zu diesem Ziel verkündet sie das nachstehende
Aktionsprogramm
1.
Komplettierung der Wiedervereinigung des deutschen Volkes auf der
Grundlage der souveränen Neutralität Deutschlands.
2.
Aufbau einer Nationalarmee auf der Grundlage der allgemeinen
Wehrpflicht. Garantie der bewaffneten Neutralität nach außen und
Sicherheit nach innen. Die Bundeswehr darf nur im Verteidigungsfall
eingesetzt werden.
3.
Abbau der Bürokratie und damit der übergroßen Macht des Staates.
Errichtung von Wirtschaftsparlamenten auf allen förderativen Ebenen,
in Bund, Ländern und Gemeinden.
4.
Refom aller Kleinbetriebe, d.h. Kleinbetriebe und Bauern sollen durch
Steuererleichterungen die Möglichkeit haben ihre Betriebe umweltbewußter
und lukrativer zu gestalten und damit im Gegenzug zu einer besseren Agrarstruktur
und des umweltschutzes beitragen.
5.
Aufbau einer wahren Volkswirtschaft durch Anteil aller Schaffenden an
Besitz, Leitung und Gewinn der von ihnen mitgeschaffenen und
miterhaltenen deutschen Wirtschaft.
Mindesturlaub von 6 Wochen für alle Schaffenden.
Die „8
Ziele der UAP“ sind als Fernziel Bestandteil von Punkt
5 in diesem Aktionsprogramm.
6.
Ausdehnung eines gerechten Renten Systems für alle Schaffenden.
Eine Grundsicherung muss gewährleistet sein.
7.
Völlige Glaubens- und Gewissensfreiheit! Im Rahmen der geltenden Gesetze
(Insbesondere Gleichstellung von Simultan- und Konfessionsschulen).
Beschlossen auf dem 2. Parteitag Essen,
den 18. Februar 1962.
Für die Richtigkeit:
Erhard Kliese (Tagungsleiter); Wolfgang Hülsmann (Protokollführer)
Geändert auf dem 15. UAP-Bundesparteitag in
Bochum am 28. Oktober 1990.
Geändert auf dem 21. UAP-Bundesparteitag in Hattingen am 03. November
2002
Geändert auf dem 25. UAP-Bundesparteitag in Bochum am 31. Oktober 2010
Für die Richtigkeit:
Tagungsleitung: Ulrich Villmow, Franz Muhri, Wilfried Arendt
Protokollführerin: Sigrid Villmow
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